Vermutlich kennst du das: Du wachst morgens auf und denkst: Heute nehme ich mir Zeit für mich. Vielleicht für Yoga, für Bewegung, für einmal bewusste Pause machen.
Und dann passiert… das Leben.
Kinder müssen fertig gemacht werden. Der Weg zur Arbeit wartet. Termine, To-dos, Wäsche, Hausaufgaben. Und am Ende des Tages liegst du erschöpft auf dem Sofa und denkst:
Schon wieder nicht geschafft.
Wenn dir das bekannt vorkommt, dann lass mich dir direkt etwas Wichtiges sagen: Es liegt nicht an dir.
Hör dir zu diesem Thema auch meine Podcast-Folge an:
Der wahre Grund, warum es so schwer ist, eine Routine aufzubauen
Viele berufstätige Mütter glauben, ihnen fehlt einfach die Disziplin. Oder die Motivation. Aber das wesentliche Problem liegt ganz woanders: Dein Alltag lässt dir scheinbar keinen Raum.
Dein Kopf ist voll. Ständig braucht jemand etwas von dir – deine Kinder, dein Job, dein Haushalt.
Und selbst wenn du theoretisch Zeit hättest, fühlt sie sich nicht wie echte Zeit an. Denn überall „ruft“ noch etwas nach dir (Spülmaschine, Wäscheberge und Staubflusen unter der Kommode…)
Das bedeutet, die Pause entsteht nicht einfach so, du musst sie dir aktiv erschaffen. Und genau hier beginnt die Herausforderung.
3 Gründe, warum du (noch) keine Routine hast
1. Du planst wie früher – ohne Kinder
Vielleicht planst du total motiviert „Ich mache jeden Abend 30 Minuten Yoga“ oder „Ab morgen gehe dreimal die Woche joggen“. Aber dann ist es spätestens nach ein paar Mal doch wieder zu viel.
Dein Alltag mit Kindern ist nicht planbar wie früher. Er ist flexibel, lebendig – und manchmal chaotisch. Große, starre Ziele führen deshalb oft zu Frust statt Erfolg.
2. Du wartest auf den „richtigen Moment“
„Wenn die Kinder nicht mehr krank sind…“, „Wenn ich wieder mehr Energie habe…“, „Wenn es ruhiger wird…“ Kommt dir das bekannt vor?
Die Wahrheit ist: Dieser perfekte Moment kommt selten und wenn, leider oft viel später, als man hofft. Und noch wichtiger: Bewegung bringt dir Energie – nicht umgekehrt. Das heißt, du musst dich nicht erst gut fühlen, um anzufangen. Du darfst mitten in deinem chaotischen Familienalltag starten, so, wie du eben kannst, um dich schon bald besser zu fühlen.
3. Du denkst in „alles oder nichts“
Entweder „richtig“ Yoga machen (z.B. 30 Minuten, oder was auch immer „richtig“ in deinem Kopf bedeutet) oder gar nicht. Fünf Minuten fühlen sich oft „zu wenig“ an. Fast so, als würden sie nicht zählen. Aber genau das ist ein Denkfehler.
Warum 5 Minuten dein Gamechanger sein können
Lass uns das kurz konkret machen:
5 Minuten am Tag = 35 Minuten pro Woche
= 150 Minuten im Monat
= 2,5 Stunden Zeit für dich
Und plötzlich wirkt es gar nicht mehr so wenig, oder?
Diese Mini-Momente sind oft der Schlüssel. Nicht nur, um zu starten – sondern um dranzubleiben. Denn sie sind realistisch, flexibel und sofort umsetzbar – genau das, was du als Mama brauchst.
So kann deine Mini-Routine im Alltag aussehen
Hier ein paar Ideen, wie du starten kannst:
3 Minuten im Bett am Morgen → Strecken, drehen, bewusst atmen
Während der Wasserkocher läuft → sanfte Bewegungen für Rücken und Schultern
Auf dem Wohnzimmerteppich → während dein Kind spielt (oder einfach mitmacht)
Im Bad → statt zum Handy zu greifen: kurz innehalten, tief atmen
Du brauchst:
* keine extra Zeit
* keinen perfekten Ort
* keine Kinderbetreuung
„Nur“ die Entscheidung, anzufangen.
Kleine Schritte, große Wirkung
Was passiert, wenn du dir diese Mini-Momente regelmäßig nimmst?
* Dein Körper fühlt sich beweglicher an
* Dein Atem wird ruhiger
* Dein Nervensystem entspannt sich
* Du bekommst mehr Energie zurück
Und vielleicht das Wichtigste: Du verbindest dich wieder mit dir selbst. Nicht irgendwann, sondern mitten im Alltag. Jetzt.
Bewegung darf sich deinem Leben anpassen
Viele Frauen glauben, sie müssten ihr Leben ändern, um eine Routine zu schaffen. Aber ich sehe es genau andersherum: Deine Bewegung darf sich deinem Leben anpassen. Nicht perfekt, nicht ideal, sondern echt. So, wie es grade in die Phase passt, in der du dich mit deiner Familie befindest.
Dein sanfter Einstieg: Die Yoga-Challenge im Mai
Wenn du spürst, dass du dir genau das wünschst – mehr Energie, mehr Ruhe, mehr Verbindung zu dir selbst – dann habe ich etwas für dich:
Meine Yoga-Challenge im Mai – der Mama Motivation Month
Wir starten gemeinsam am 30. April mit einer Yoga-Session, in der du:
* deinen Kreislauf aktivierst
* dein Nervensystem beruhigst
* einfache Übungen lernst, die du in Mini-Portionen in deinen Alltag integrieren kannst
Das Besondere daran:
Alle Übungen sind alltagstauglich und ohne Matte, Sportklamotten oder Hilfsmittel umsetzbar.
Du kannst sie jederzeit in kleine Einheiten aufteilen. So passen sie perfekt in dein Leben als Mama.
Du bist nicht allein – wir gehen den Weg gemeinsam
Während der Challenge bist du Teil einer unterstützenden Gruppe:
* tägliche kleine Impulse von mir
* Raum für deine Fragen
* Austausch mit anderen Müttern
* gegenseitige Motivation
Ein Ort, an dem du dranbleiben kannst – ohne Druck, aber mit Unterstützung.
Dein nächster Schritt
Du musst nicht alles auf einmal verändern. Aber du kannst heute mit einem Mini-Schritt anfangen.
Mit 3 Minuten. Mit einem Atemzug. Mit einer kleinen Bewegung.
Und wenn du dir Begleitung wünschst, komm gerne mit in die Challenge.
Weil du es verdient hast, dich leicht, verbunden und voller Energie zu fühlen. Nicht irgendwann – sondern jetzt, in deinem echten Alltag.
Ich freue mich, wenn wir diesen Weg gemeinsam gehen.
Dein Alltag darf leicht sein.
Auch – und vielleicht besonders – als Mama.
Alles Liebe
Julia